Die Ziegelei Wibbese

Arbeiter vor dem großen Brennofen.
Mehr zur Geschichte der Ziegelei auf: http://www.damals-im-wendland.de/1910-1926-Muetzingen.htm

Die Ziegelei gehörte eigentlich zur Gemeinde Wibbese. Weil sie aber wegen ihrer Lage allgemein zu Mützingen gezählt wird und dort in neuer Zeit die "Mützingenta" stattfindet, führen wir die Fotos unter Mützingen auf.

Werner Kellersmann kommentierte am 25.09.2011
Schön, Bilder von posierenden Arbeitern zu finden. Arbeiterfotografie gab es in den 20er Jahren als Amateurfotografen organisiert an vielen Orten

Peter Hoffmann kommentierte am 03.07.2012
Die Ziegelei meiner Großeltern beschäftigte teilweise über 30 Personen, mit Hauspersonal noch mehr.
Erst ab Anfang der 60er Jahre mussten einige Italiener dazu geholt werden, weil nicht genug Arbeitskräfte aus der Umgebung zur Verfügung standen. Für die Italiener wurde ein Haus gebaut. Heute unvorstellbar aber so war die Beschäftigungslage damals. --- Interessant ist, daß der gesamte "Papierkram" eines so großen Betriebes damals von meinem Großvater in einigen Stunden nebenbei pro Woche erledigt werden konnte (mit Buchhaltung). Ich habe ihn noch selbst dabei gesehen (mit dem Buchhaltungsjournal). Wohl noch unvorstellbarer in der heutigen Zeit. :-) ---- Diese Ziegelei war übrigens die letzte, die im Kreis Lüchow-Dannenberg geschlossen hatte. Das auch etwas abrupt durch den plötzlichen Tod von Alfred Hoffmann. Die anderen Ziegeleien (z.B. Schröder, Güstritz) hatten schon vorher aufgehört zu produzieren.
Mützingen
Datum: ca. 1920
Zeitraum: 1919 - 1932
Quelle:  Peter  Hoffmann
Fabrik • Industrie
Archiv-ID: 30718
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